Kurze, getaktete Sprints hielten mich an Schreibaufgaben, während längere Blöcke für Analysearbeit besser funktionierten. Ich notierte, wann Startwiderstand zunahm, und wechselte den Modus. Überraschend wirkte eine Kombination: 60 Minuten Fokus, dann 10 Minuten aktiver Pause, gefolgt von einem fünfminütigen Review. Das schuf Rhythmus ohne Starrheit. Wichtig war der sichtbare Start, nicht die perfekte Dauer. Entscheidend blieb die konsequente Abschirmung.
Ich entfernte App-Icons vom Dock, verlegte Messaging-Tools in einen separaten Desktop und aktivierte Vollbild für Schreibphasen. Ein analoger Notizzettel parkte spontane Ideen außerhalb der Tastatur. Browser-Blocker sperrten Nachrichtenportale. Für kurze Recherchen nutzte ich ein eigenes, temporäres Profil. Das half, Rückkehrpfade sauber zu halten. Bemerkenswert war, wie schnell Ruhe einkehrte, sobald der erste Durchbruch gelang und das System Vertrauen gewann.
Zwei Minuten Mobilität alle halbe Stunde, ein Glas Wasser nach jedem Block, und am Nachmittag ein kurzer Gang um den Block. Dazu eine einfache Atemübung vor anspruchsvollen Calls. Diese Kleinigkeiten stabilisierten Energie spürbar. Mein Kopf fühlte sich klarer an, die Schultern entspannten, und abends blieb genug Kraft für den Abschluss-Review. Pausen sind kein Luxus, sondern das Öl im Getriebe produktiver Arbeit.





